| Name: | Edith Dietz |
| Geburtsdatum: | 16.02.1921 in Gießen |
| 1944 | Bekanntschaft mit Fritz Dietz |
| 05/1945 | Bedingungslose Kapitulation |
| 23.01.1946 | Heirat in Zürich |
| Anfang 1946 | Beginn mit der Niederschrift |
| ihrer Erinnerungen über die Zeit der Verfolgung | |
| "Den Nazis entronnen" für die Nachkommen, damit nichts vergessen wird | |
| Ende 08/1946 | Rückkehr nach Deutschland mit ihrem Mann und ihrer Schwester, für Edith |
| Dietz ein schwerer Schritt, zunächst gingen sie nach Oberndorf /Neckar. | |
| Fritz Dietz hielt sich meistens schon in seiner Heimatstadt Karlsruhe auf | |
| und arbeitete als freier Journalist und Politiker (DKP). | |
| 1947 | Umzug nach Karlsruhe, die Schwester Ilka blieb in Rottweil, weil sie dort |
| ihren späteren Mann Marcel Jourdain, der als Franzose für die französische | |
| Besatzungsmacht arbeitete, auf einer Faschingsfeier kennen gelernt hatte. | |
| 11.04.1048 | Heirat der Schwester Ilka Königsberger |
| 22.06.1950 | Geburt der Tochter Ilonka in Karlsruhe |
| 02.11.1957 | Arbeit in einem Städtischen Hort, dort wurde sie schikaniert, |
| weil der Mann Kommunist war. Auch wurde ihr Diplom als | |
| jüdische Kindergärtnerin und Hortnerin nicht anerkannt. | |
| 10.01.1959 | Tod des Mannes Fritz in Karlsruhe |
| Ostern 1959 | Stelle bei der Stadtverwaltung in der fürsorgerischen |
| Abteilung im Außendienst (Hausbesuche) | |
| 1983 | Pensionierung |
| ab 1983 | Reisen |
| 1990 | "Den Nazis entronnen" erscheint beim Frankfurter |
| dipa Verlag bei der Frankfurter Buchmesse | |
| 05/1991 | Erste Lesung in Bad Ems aus dem Buch "Den Nazis entronnen. |
| Die Flucht eines jüdischen Mädchens in die Schweiz". | |
| Danach folgten zahlreiche Lesungen in Schulen mit jungen Menschen, | |
| um einen Beitrag gegen das Vergessen zu leisten. Die Arbeit mit | |
| Jugendlichen ist Edith Dietz bis heute ein sehr großes Anliegen. | |
| 1993 | Das zweite Buch "Freiheit in Grenzen. Meine Internierungszeit |
| in der Schweiz 1942 - 1946" erschien | |
| 1997 | Das dritte Buch "Der Kreis schließt sich. Doch 50 Jahre Frieden |
| sind keine Garantie" wird veröffentlicht | |
| 1997 | Erstes Treffen mit Prof. Dr. Gudrun Maierhof in Karlsruhe |
| 2000 | Verleihung des Ludwig Marum-Preises in Karlsruhe |
| 08.01.2001 | Tod der Tochter Ilonka in Karlsruhe |
| ab 2002 | Wechsel zum Verlag Brandes & Apsel in Frankfurt am Main |
| 04.10.2005 | Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande in Berlin |
| persönlich durch den Herrn Bundespräsidenten Horst Köhler | |
| 08.12.2007 | Tod der Schwester Ilka in Eggenstein-Leopodshafen (bei Karlsruhe) |
| 12.12.2008 | Premiere des Films "Der Kreis schließt sich - ein Filmprojekt über |
| Edith Dietz mit Jugendlichen des Georg Mendheim Oberstufenzentrums" | |
| in Oranienburg | |
| 1 Fanny Königsberger (Schwester des Vaters) (Lieblingstante von Edith, zweite Mutter)
Geb. am 16.9.1866 in Bad Ems. Deportation nach Theresienstadt am 28.8.1942 von Frankfurt am Main.
2 Flora Jessel (Schwester der Mutter) Geb. am 29.12.1884 in Weilburg. Wohnhaft in Bad Ems; Deportation ab Frankfurt am Main am 1.9.1942. Todesdaten: 22.3.1943 in Theresienstadt. 3 Louis Jessel (Bruder der Mutter) Geb. am 17.5.1873 in Weilburg, wohnhaft in Bad Ems. Todesdaten: 15.7.1944 in Theresienstadt. 4 Im Winter war die Ausgangssperre auf 20.00 Uhr fest gelegt worden, im Sommer auf 21.00 Uhr. |